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Gemeinsam einen Wald pflanzen!

Tiny Forests

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Klimaeffiziente Mini-Wälder nach den Prinzipien des japanischen Botanikers Akira Miyawaki

100 bis 200 m2 Größe
Mitten in der Stadt
Planzung ausschließlich heimischer Baumarten
Partizipativer Prozess für Schulen, Unternehmen und Nachbarschaften

Einen eigenen Tiny Forest pflanzen!

Gemeinsam einen Wald pflanzen

Unternehmen

Als Unternehmen im Zuge der Klimadiskussion intern Veränderungen anstoßen und gleichzeitig den Mitarbeitern auf Freiflächen Natur- und Erholungsräume schaffen? Tiny Forest als ein Unternehmensprojekt bietet die Möglichkeit, die eigenen Mitarbeiter dabei unabhängig von Hierarchien und Arbeitsroutinen zusammen ein Ziel verfolgen zu lassen, das allen zu Gute kommt.
Der entstandene Raum kann für Pausen oder zum Arbeiten in der Natur genutzt werden und so zu neuer Kreativität und Energie verhelfen. Zudem wird durch das Praktizieren einer nachhaltigen Unternehmensphilosophie direkt am Unternehmensstandort das grüne Image des Unternehmens gestärkt. Durch den Bau eines Tiny Forests kann dem Klimawandel aktiv entgegen getreten werden.

Tiny Forests in der Nachbarschaft

Bildungseinrichtungen

Besonders Schulen und KiTa's in verdichteten urbanen Regionen fehlt es häufig an der Nähe zur Natur. Tiny Forests sind Wissen zum Anfassen. Gelerntes über Natur, Wald und Klima kann so direkt in der Praxis umgesetzt werden. Ein kleiner Klassenraum auf der Lichtung des Waldes dient dem Lernen im Freien und bietet auch in der Pause einiges zum Entdecken. Die konkrete Planung, Umsetzung und Pflege geschieht in enger Zusammenarbeit mit den einzelnen Schulen und interessierten Lehrern.

Menschen pflanzen einen Baum

Nachbarschaften

Ein Tiny Forest ist für eine Nachbarschaft in urbanen Räumen ein Ort der Ruhe und des Verweilens. Eine ungewohnte Naturerfahrung im unmittelbaren Lebensumfeld, die immer wieder Anlass zu Treffen und einem anderen Miteinander gibt. Die Schaffung und Pflege des Tiny Forest stiftet indirekt dadurch einen anderen Umgang mit Natur und Mitmenschen in der sonst eher anonymen und „versiegelten“ Umgebung einer Großstadt. Kinder und Erwachsene planen und pflanzen ihren eigenen Wald und können dadurch ihre Nachbarschaft mitgestalten.

Alle Schritte – von der Bodenanalyse über Design, Pflanzung und spätere Pflege – geschieht in Zusammenarbeit mit den Kindern und Jugendlichen.

Ein Klassenzimmer im Grünen entsteht. Unterricht im Freien fördert die Kreativität und gelerntes Wissen kann direkt praktisch angefasst werden.

Kinder kommen wieder mit der Natur in Berührung und sehen ihren eigens gepflanzten Baum wachsen.

Der Gestaltungsprozess wird mit Lernmaterialien zum Thema Wald und Klimawandel begleitet.

Zwei Personen pflanzen einen Baum

Micro Forests

Pflanze einen eigenen kleinen Wald im Garten oder um die Ecke in der Nachbarschaft. Du erhälst von uns alles, was du dafür benötigst. Schon mit nur 5 m² leistest du so einen großen Beitrag für den Klimaschutz.

Tiny Forests Urbane Miniaturwälder

Tiny Forests sind biodiverse Miniaturwälder in der Größe eines Tennisplatzes, die auf urbanen Freiflächen gepflanzt werden. Es entsteht ein Mini-Ökosystem, das die natürliche Vegetation der Umgebung nachbildet.

Durch eine spezielle Bodenvorbereitung sowie dichte Pflanzung von Pflanzengemeinschaften/-gilden sind Tiny Forests bereits nach wenigen Jahren dynamisch-stabil. D.h. sie etablieren sich schneller.

Sie weisen eine 3- bis 10-fach höhere Individuendichte und höhere Biodiversität als ein konventionell gepflanzter Junger-Wald auf.

Die Umsetzung orientiert sich an einer effizienten Aufforstungsmethode, die vom japanischen Botaniker Akira Miyawaki entwickelt wurde.

Diese Methode wird mittels der Tiny Forests auf kleinem Raum eingesetzt und ist somit ein Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt, der Verbesserung der Luftqualität sowie der Wasserspeicherkapazität des Bodens.

Die Tiny Forests können in Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen wie KiTa-Gruppen oder Schulklassen umgesetzt werden und dienen somit als grünes Klassenzimmer und Ort der Erholung und sind somit viel mehr als nur ein Beitrag zum Klimaschutz.

Tiny Forests - Ein Beitrag für das Klima und für mehr Biodiversität

schnelleres Wachstum in der Etablierungsphase

im Vergleich zu konventionell gepflanzten Wäldern.

höhere Biodiversität

an heimischen Pflanzen- und Tierarten.

höhere Individuendichte

an Säugetieren, Singvögeln, Amphibien und Insekten.

CO2-Senke durch Speicherung
von Kohlenstoff

200 m² Wald können 250 kg Kohlenstoff
pro Jahr speichern.

Erhöhung der Wasserspeicherkapazität
des Bodens

Dies dient der Nährstoffspeicherung
und verhindert Bodenerosion.

Verbesserung des Mikroklimas
am Standort

Die Pflanzen erleiden bei hohen Temperaturen im Sommer keinen Hitzestress.

Schritte zum Tiny Forest

1) Baumbestand- und Bodenuntersuchung

Heimische Arten sind widerstandsfähiger und an örtliche Gegebenheiten und das Klima angepasst. Durch Begehung umliegender Wälder in der Region und Literaturrecherchen wird eine Liste standortgerechter Arten erstellt. Dabei ziehen wir die Hinzunahme von nicht heimischen Arten, die an die künftige Klimaveränderung anzupassender scheinen, in Erwägung. Um dem Tiny Forest perfekte Startbedingungen zu bereiten, wird zudem der vorliegende Boden und der Grundwasserspiegel analysiert. Anschließend kann bestimmt werden, welche Boden-struktierende und -aktivierende Maßnahmen durchgeführt werden.

2) Design und Bepflanzungsplan erstellen

Im 2. Schritt wird ein Design erstellt, welches die Wünsche aller Akteure enthält und sich an der umliegenden Fauna und Architektur orientiert. Zudem können Elemente wie Sitzmöglichkeiten oder Lichtungen integriert werden, die den Wald für den Menschen zu nutzbaren Erholungs- oder Versammlungsräumen machen. Anschließend wird mit Hilfe der erarbeiteten Liste standortgerechter Pflanzen ein Bepflanzungsplan mit ca. 20 verschiedenen Pflanzen erstellt. Dabei wird eine dichte Anordnung der Pflanzen mit ca. 3 Bäumen pro Quadratmeter angestrebt, die die Pflanzen anhält schnell und widerstandsfähig zu wachsen.

3) Bodenvorbereitung und Zaunbau

Abhängig von der vorliegenden Bodenqualität wird nun der Boden für die Pflanzung vorbereitet. Wir möchten "Ausheben" von Boden möglichst vermeiden und stattdessen den Boden leicht pflügen und ggf. eine Bodenbelüftung mit Druckluft durchführen. Anschließend wird der Boden mit dem nährstoffreichen Kompost angereichert, dem „Pflanzenkohle“ beigemischt ist. Zur Abgrenzung der Fläche kann ein Zaun um den Tiny Forest herum gezogen werden.

4) Pflanztag

Sind alle Vorbereitungen getroffen, kann nun der Tiny Forest mit einer Personen-Gruppe bestehend aus Unternehmensmitarbeitern,  KITA- oder Schulkindern oder Nachbarschaftsgruppen gepflanzt werden. Abschließend wird der Boden mit einer Schicht Mulch (unverrottete organische Materialien) bedeckt, um die Wasserspeicherkapazität zu erhöhen und den Boden so vor dem Austrocknen zu schützen.

5) Pflege

Tiny Forests entwickeln sich innerhalb kürzester Zeit zu stabileren differenzierten Wäldern, die relativ wenig Pflege brauchen. In den ersten 2-3 Jahren ist allerdings etwas mehr Pflege erforderlich. So sollten Wege innerhalb des Waldes frei geschnitten, ab und zu eine zusätzliche Mulch-Schicht aufgetragen und in warmen Perioden des Jahres die Bodenfeuchte kontrolliert und gegebenenfalls gewässert werden. In der Zeit zwischen April und Oktober sollten Beikräuter entfernt werden. Die laufende Pflege des Tiny Forests gestalten wir als Maßnahme der Jugend- und Erwachsenenbildung.

Neuigkeiten aus dem Wald

Aktuelle Projekte

Kontakt

Adresse

Tiny Forests gUG (haftungsbeschränkt)
Holzhausenstraße 22
60322 Frankfurt am Main

Telefon

+49 151 1003 1604

Email

kontakt@tinyforests.de

Hendrik Kohl

Hendrik Kohl

Geschäftsführer

Österreichischer Unternehmer, aufgewachsen in der in Nähe von Köln.
Nach den ersten Jahren im Bereich des modernen Designs und der Entwicklung von Startups, als Unternehmer und Berater in Mailand und Frankfurt tätig, um sich dann schließlich auf Tätigkeiten im nachhaltigen Bereich, mit Schwerpunkt in der biologischen Landwirtschaft und in der Permakultur, zu konzentrieren.

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Mitwirkende

Portrait

Sascha Rühlinger

Permakultur-Praktiker

Sascha arbeitet als freiberuflicher Ingenieur im Bereich der kommunalen und mittelständischen Energieberatung und Ökobilanzierung. Sein Interesse für die Permakultur wurde das erste Mal 2018 im Dschungel Perus geweckt, als er dort ein Agroforst-Projekt unterstütze, woraufhin er 2019 seinen 72h Permakultur-Design-Kurs absolvierte. Sascha wirkt bei verschiedenen Projekten von TinyForest.de gUG mit.

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Simon Nijmeijer

Permakultur-Praktiker

Simon absolvierte im September 2019 seinen 72h Permakultur-Design Kurs und beschäftigt sich seitdem intensiv mit dem Thema Permakultur. Zurzeit arbeitet er in Köln als Ingenieur in den Bereichen Photovoltaik und Energieberatung. Simon wirkt bei verschiedenen Projekten von TinyForest.de gUG mit.

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Dr. Francesca Simonetti

Agronom, Permakultur-Designer, Moderator und Lehrer in Schulungen der Land- und Forstwirtschaft sowie der Permakultur.

Francesca arbeitet seit vielen Jahren als Freiberuflerin für private und öffentliche Einrichtungen, national und international, als Permakultur-Designerin und in der regenerativen und nachhaltigen Landwirtschaft.

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Dr. Elisabetta Dallevalle

Agronom, Permakultur-Designer, Moderator und Schulungsdozent der Land- und Forstwirtschaft und der Permakultur.

Elisabetta arbeitet seit vielen Jahren als Freiberuflerin für private und öffentliche Einrichtungen, national und international, als Designerin in den Bereichen Permakultur, regenerative und nachhaltige Landwirtschaft. Elisabetta Dallevalle war zweimalige Präsidentin der italienischen Permakultur-Akademie.

Noriaki

Noriaki Ikeda

Diplom Forstwirt

Noriaki, gebürtiger Japaner, studierte in Japan Germanistik und in Deutschland Forstwissenschaft und lebt seit 25 Jahren bei Freiburg im Breisgau. Seit über 10 Jahren unterstützt er zusammen mit mitteleuropäischen Fachleuten verschiedene Waldprojekte in Japan und gibt sowohl in Mitteleuropa als auch in Japan Fachseminare. Er arbeitet auch bei BCCM als Trainer für interkulturelles Management für Unternehmen. Seine gute Verbindungen mit japanischen Fachpraktikern der Miyawaki-Methode trägt zur soliden Entwicklung von Tiny Forests in Mitteleuropa bei.